- Jaspar Libuda:
Komposition, Fünfsaitiger Kontrabass, Live-Elektronik
JASPAR LIBUDA KONTRABASS SOLO
► YouTube: Live at St. Nikolai Cathedral
► YouTube: Live at Trinity Church Warsaw
► YouTube: Live at Schloss Schönhausen
► YouTube: Live at Grüner Salon
Veranstalter und Journalisten schreiben für
Fotos und Texte bitte an
mail©jasparlibuda.de
Neoklassische Kompositionen an der Schnittstelle von Filmmusik und Gregorianik.
Jaspar Libudas Kompositionen sind klassische Klanglandschaften, musikalische Geschichten ohne Worte, eine Liebeserklärung an die Melodie und die tiefen Gefühle, die sie hervorzurufen vermag. Eine Verbindung von virtuoser Kontrabasskunst und elektroakustischer Musik. Unter Verwendung eines speziell für ihn gebauten fünfsaitigen Kontrabasses mit hoher C-Saite, Live-Elektronik und Loop-Station erschafft Jaspar Libuda vor den Ohren seines Publikums ein ganzes Ensemble. Schichtet Flächen und Rhythmen übereinander. Verwebt Melodien und Stille zu einer dichten Klangwelt. Gleichzeitig melancholisch und voller Lebenslust. Ein Schwebezustand zwischen Stilen und Genres. Mit Klangfarben, die an Cello, Perkussion, Gitarre und Oud erinnern. In den Kompositionen seines aktuellen und dritten Soloalbums "Das Buch der Träume" bringt Jaspar Libuda seine Liebe zu Minimal Music und gregorianischem Choral gleichermaßen zum Ausdruck. Er erschafft Räume, in denen die Zeit sich aus dem Bruchteil eines Momentes in ein Universum klanglicher Möglichkeiten auszudehnen scheint.
"Libuda beweist als Komponist und Bassist ein bemerkenswertes Gespür für Melodie,
Songstruktur und Klang. Libudas Kompositionen sind eingängig, aber nie simpel. Besonderen Wert legt
Jaspar Libuda auf sein kultiviertes Bassspiel mit dem Bogen, wodurch sehr warme Sounds entstehen.
Man kann die Augen schließen und die Musik wirklich nur ganz pur auf sich wirken lassen - dann kann es
passieren, dass Filme ablaufen. Die Stücke sind ganz klar strukturiert und gehorchen auch klassischen
Kompositionsprinzipien. Das ist nicht Zufall. Das ist wirklich sehr genau durchdacht."
Ulf Drechsel, kulturradio vom rbb
"Libuda entwickelt einen Klangsog, der kongenial die Gefühle, den Schmerz und die Liebe, die
Idealwelten und Realzwänge begleitet und weiterführt."
Eva-Maria Magel, Frankfurter Allgemeine Zeitung.
"Dem Berliner Musiker und Komponisten Jaspar Libuda eilt der Ruf voraus, Grenzgänger zwischen Jazz,
Rock, Pop, minimalmusic und Klassik zu sein. Am Samstagabend war er in der Scheune des Theodor Zink
Museums zuerleben. Der Kontrabass ist das größte Streichinstrument. Jaspar Libuda mag diesen Satz. Er
sagt ihn nicht nur immer wieder. Sein jungenhaftes Erscheinen betont ihn sogar noch mit optischer
Größenrelation. Erst recht, wenn Libuda sein Instrument, sein Kommunikationsmittel, spielt, bespielt oder
streichelnd, schlagend, ja sogar traktierend erspielt. Da kommt audiovisuell und sympathisch
extrovertiert zutage, was hinter - oder besser gesagt - in diesen doppeldeutig "körperklanglichen"
Äußerlichkeiten eines Bühnenauftritts steckt. Dieser wirkt ansteckend. Transferiert Libudas Saitenklang
doch Zuhörende in Sphären unterschiedlichster Gemütslagen, in den Sog schwebender, steigender,
fallender, rasender, stehender Melodien und Klangarten, die einen überfallartig ergreifen. Und zwar mit
einem jener Instrumente, die im orchestralen Kontext meist hinten stehen beziehungsweise für den
voluminös rhythmisch klingenden Untergrund zuständig sind. Libuda geht immer mit eigenen
Kompositionen, jedoch ohne Programm in ein Konzert. Abrufbar, sowie die Stücke auch auf zwei
elektronischen Scheiben zu finden sind, lässt sich der Künstler ganz auf seine Intuition ein, das
Publikumzu spüren und aus diesem Gefühl heraus die jeweiligen Musiken zu spielen. Da kommt sowohl
dem Instrumentalisten als auch dem Zuhörer zugute, dass sich das Klangvolumen entwickelt, dass es mit
einzelnen Noten beginnt, meist langsam gezupft oder langarmig gestrichen, dann nimmt das Spiel Fahrt
auf und schwebt womöglich davon, während mit elektronischen Mitteln die Töne taktvoll - will heißen
Takt fürTakt - miteinander verschmelzen. "Der Stoff, aus dem die Helden sind" heißt es da einmal. Ein
anderes Mal "Hüter der Zeit" oder "Stille", in der es laut scheppert und knackt und dann voll durchwirkter
Poesie der Titel "DieGeburtder stillen Farben." Libuda und seinen Kontrabass zu erwähnen, von der Welt
zu erzählen, in der beide existieren, um die Hörer in andere, in fantastische Welten zu transferieren, ist
unbedingt wichtig. Doch das, was emotional, rational, zeitlich, räumlich oder einfach nur menschlich mit
seinem Gegenüber passiert - das ist unaussprechlich, das ist nur erfahrbar."
Isabelle Girard de Soucanton, Rheinpfalz
"Sich langsam aufbauende, melancholische Klanggebilde. Libudas Kontrabass setzte einen furiosen Schlusspunkt."
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau
"Sanfte Bassklänge. Sensibles Spiel auf dem Kontrabass"
Astrid Flügge, Antenne Brandenburg Sendung Filmszene
"Brilliantes Solo des Bassisten Jaspar Libuda erweitert das Klangspektrum raffiniert.
Eine Soiree für Kontrabass allein - dies sorgt für eine ganz besondere Intimität.
Für Kammermusik-Atmosphäre
im besten Sinne des Wortes. Wobei die Kammer die Dimensionen einer nächtlichen Kathedrale annimmt.
Dafür sorgen die kleinen, elektronischen Apparaturen auf dem Bühnenboden,
die Jaspar Libuda mit einem kleinen Tritt aktiviert. Da hallt ein gezupfter Ton über mehrere Sekunden nach,
da erglühen Klanglandschaften aus dem Bauch des mannshohen Instruments in ungeahnter Intensität und Plastizität.
Cinematic Bass Music nennt Libuda seinen Komponierstil, eine Musik die Kurzgeschichten in Tönen schildert und den Zuhörer auf eine Reise ins eigene Innere mitnimmt.
Nach einer guten Stunde war das Konzert zu Ende,
doch das Publikum verlangte nach mehr.
Drei Zugaben steuerte Libuda noch bei und selbst diese Miniaturen waren in ihrer verschachtelten Finesse
so reichhaltig wie manches Streichquartett."
Reinhard Kalb, Fürther Nachrichten
"Mit dem Begriff Filmmusik lässt sich ein Teil der Musik von Jaspar Libuda
auch gut beschreiben. Lässt man sich auf die intensiven Eigenkompositionen und Improvisationen des Berliner Kontrabassisten ein,
erzeugt die Musik Bilder im Kopf. Gute Filmmusik wirkt unterschwellig ebenso emotional.
Ob zupfend, klopfend, mit dem Bogen streichend oder die Saiten wie eine Gitarre spielend
der Musiker bewies seine Könnerschaft in jeder Lage. Eine spannende Klangreise. "
Uwe Hoffmann, Märkische Allgemeine Zeitung
"Jaspar Libuda zaubert auf dem Kontrabass."
Elke Erdmann, Ostseezeitung
"Es ist der außergewöhnliche Umgang mit seinem Instrument, der das Spiel von Jaspar Libuda so
besonders macht. Der Einsatz von diversen Effekten und die diversen Spielarten des Pops ergeben eine
ganz eigene Art des Jazz, den der Künstler alleine auf seinem Instrument erzeugt. Mal flirren sanfte,
schwebende Klänge durch den Raum, mal überrollt den Zuhörer eine Woge aus Sound, der einen
manches Mal an Sigur Ros, ein anderes Mal an Oren Ambarchi erinnert. Der Schwebezustand zwischen
Jazz, Pop und Wall of Sound ermöglicht ein Hörerlebnis der Extraklasse."
Jan Gerrit Strack, kijiji.de
"So wie bei Jaspar Libuda hört man einen Kontrabass selten."
Iris Diessner, Nordkurier
"Jaspar Libuda besticht mit ungewöhnlichen Klängen.
Die Besonderheit bei Konzerten von Libuda: Der Künstler nutzt eine Loopstation,
vergleichbar mit einem Tonbandgerät, bei dem Töne oder einzelne Sequenzen aufgenommen und in wiederkehrender
Folge mit anderen Tönen kombiniert und wiedergegeben werden. Durch diese Überlagerung entsteht ein fantastischer Klangteppich.
So hat man einen Kontrabass noch nicht gehört. "In jeder meiner Kompositionen spiele ich ein Solo und improvisiere wie beim Jazz,
nur gliedere ich das Solo nahezu unmerklich ein", sagt Libuda, der eine beeindruckende Biografie hat,
2014 zum "Jazz in den Ministergärten" eingeladen wurde und auch Musik
für Hörbücher und Dokumentationsfilme produziert.
Während des Konzertes moderiert er mit warmer Stimme seine Stücke an,
die unter anderem aus seinem aktuellen Kontrabass Solo Album "Die Geburt der stillen Farben" stammen. Das macht es dem Zuhörer leicht,
zu folgen und die Entstehungsgeschichten nachzuvollziehen.
Melodiöses Bogenspiel und akkordbezogene Zupftechnik wechseln sich perfekt ab,
Flächen und Rhythmen werden übereinander geschichtet. Raffiniert kommt "Auf der Jagd nach Ewigkeit" daher,
ruhig und besinnlich dagegen "Stille", während Libuda beim Stück
"Fetter Grashüpfer" mit atemberaubender Geschwindigkeit auf dem Griffbrett umher springt und darüber hinaus einen verzerrten,
nahezu kreischenden Mittelteil integriert.
Der "verschleierte Zauber" besteht fast nur aus Obertönen,
und die Zugabe "Heimat für Rastlose" gelingt als musikalische Umarmung. Am Ende bleibt ein begeistertes Publikum zurück."
Rüdiger Hofmann, Lausitzer Rundschau
"Kontrabassist Jaspar Libuda entlockt seinem Instrument federnde Töne wie auf arabischen
Instrumenten."
Märkische Allgemeine Zeitung
"Als Bassist Jaspar Libuda seinem Instrument entrückt klingende Töne entlockt, fühlt man sich versetzt in
eine fremde Welt. Aber der Musiker kann auch anders. Etwa wenn Libuda in bester Rockermanier den
Kontrabass wie mit einer Säge bearbeitet, mit dem Bogen staccatoartig auf die Saiten haut oder mit den
Fingern wie wild über das Griffbrett rennt."
Susanna Hoke, Märkische Oderzeitung
"Man kann sich ganz der Musik hingeben. Jaspar Libuda zaubert ein ganzes Streichorchester mit Percussion."
Frank Schmarsow, Altmark Zeitung
"Plötzlich wird der Kontrabass zum Cello."
Marta Kupiec, radiomultikulti zum rbb
"Rockige Bogenmelodien, fette Grooves und singende Cellostimmen."
030 Berlin, Jazz Tip
"Ein Meister dieses Instruments ist Jaspar Libuda. Er versteht es, die verschiedensten Stimmungen durch unterschiedliche
Spielweisen wie dem Zupfen oder Streichen der Saiten zu interpretieren. Die klangvollen Kompositionen bringen die
Zuhörer dazu, ein Kopfkino zu entwickeln.""
Matthias Huehr, tumblr.com