- Jaspar Libuda:
Komposition, Fünfsaitiger Kontrabass, Live-Elektronik
- Florian Segelke:
Gitarre, Live-Elektronik
- Sven Tappert:
Schlagzeug, Perkussion, Klangstäbe
JASPAR LIBUDA TRIO
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Teaser zum Album und Interview mit
Ulf Drechsel (Kulturradio vom RBB)
Veranstalter und Journalisten schreiben für
Fotos und Texte bitte an
mail©jasparlibuda.de
Jahrtausendgänger
Die Kompositionen des Berliner Kontrabassisten Jaspar Libuda sind Klanglandschaften, musikalische Geschichten ohne Worte, eine Liebeserklärung an die Melodie und die tiefen Gefühle, die sie hervorzurufen vermag. Sein Trio mit dem Gitarristen Florian Segelke und dem Schlagzeuger Sven Tappert feiert im Jahr 2026 sein 20 jähriges Bühnenjubiläum. Unter Verwendung eines speziell für ihn gebauten fünfsaitigen Kontrabasses mit hoher C-Saite erschafft Jaspar Libuda Klangfarben, die an Cello, Perkussion, Gitarre und Oud erinnern. Gitarrist Florian Segelke lässt mit seiner Gitarre, elektronischen Effekten und verschiedenen Anschlagstechniken ein Klangspektrum erklingen, dass zwischen sattem Bass, druckvollen verzerrten und zarten, klassischen Gitarrentönen pendelt. Schlagzeuger Sven Tappert schichtet unter Verwendung von Klangstäben, Perkussion und Schlagzeug sowohl Flächen als auch Rhythmen übereinander, gleichzeitig sanft und kraftvoll. Zusammen verweben die drei Musiker Melodien und Stille zu einer dichten Klangwelt. Gleichzeitig melancholisch und voller Lebenslust. Ein Schwebezustand zwischen Stilen und Genres. Ein Grenzgang zwischen zwischen Klassik, Minimal Music, Jazz, Pop und Soundscapes. Eine Verbindung von virtuoser Instrumentalkunst und elektroakustischer Musik. Der Soundtrack zu einem imaginären Film mit leuchtenden und dunklen Themen. In seinen neuen Kompositionen bringt Jaspar Libuda seine Liebe zu Minimal Music und gregorianischem Choral gleichermaßen zum Ausdruck. Das Berliner Jaspar Libuda Trio erschafft Räume, in denen die Zeit sich aus dem Bruchteil eines Momentes in ein Universum klanglicher Möglichkeiten auszudehnen scheint.
Im Herbst 2006 gründet Jaspar Libuda sein Trio. Die erste EP des Jaspar Libuda Trios wird Ende 2006 von Radio Multikulti und Kuturradio in Berlin vorgestellt. Das erste Album des Jaspar Libuda Trios, Aquarius, wird 2008 aufgenommen und erhält 2009 von Kulturradio die Bewertung großartig. Das aktuelle Album Jahrtausendgänger wird von Dezember 2012 bis Juni 2013 von Ulf Drechsel (Kulturradio vom RBB) produziert und erscheint im Juni 2013 beim Berliner Label cinematic bass music. Vorgestellt wird Jahrtausendgänger unter anderem auf Deutschlandradio Kultur, im ARD Radiofestival, kulturradio vom rbb, MDR FIGARO, WDR3, SWR2, SR2, KulturRadio, NDR Kultur, Bayern 2 plus, Nordwestradio, hr2-kultur. Live präsentiert wird das Album unter anderem bei den JAZZ UNITS. Der Live Mitschnitt wird von Kulturradio vom RBB im Februar 2014 bei Late Night Jazz mit Ulf Drechsel gesendet. Ebenfalls live vorgestellt wird Jahrtausendgänger beim Folk- und Weltmusikfestival TFF Rudolstadt sowie beim Festival Jazz in den Ministergä
rten.
Nachdem sich Jaspar Libuda in den letzten Jahren sowohl national als auch international vor allem seinem Kontrabass-Solo-Projekt sowie Auftragskompositionen für Film, Fernsehen und Tanztheater widmete und Florian Segelke sowie Sven Tappert in andere Projekte insolviert waren, arbeiten die drei Musiker derzeit an ihrem dritten Album, dessen Erscheinen für 2027 geplant ist.
"So wie ein Maler, der Farben übereinander schichtet, nebeneinander setzt,
ineinander fließen lässt, so macht es das Jaspar Libuda Trio mit Tönen, mit Klangfarben.
Die Vision passiert in den Köpfen der Zuhörer. Hier läuft ein imaginärer Film ab."
Ulf Drechsel, Kulturradio vom RBB
"Musik, die ganz eigene fantastische Filme in unsere Köpfe zaubert."
Marion Brasch, radioeins
"Der Kontrabass steht selten im Mittelpunkt. Meist liefert er das Fundament in der Tiefe und steht schon wegen
seiner schieren Größe eher in der hinteren Reihe. Ganz nach vorn gerückt hat ihn der Berliner Kontrabassist Jaspar Libuda mit seinen
lyrischen Stücken. Das neue Album in Trio-Besetzung trägt den ebenso dichterreifen Titel
Jahrtausendgänger, ein Titel so lyrisch wie die
Stücke und wie der Klang des zentralen Instruments.
Der Berliner Kontrabass-Spieler Jaspar Libuda hat sich eine eigene Genre-Bezeichnung für seine Musik zugelegt - cinematic bass music
nennt er sie - und dieses angesprochene filmmusikalische Element durchzieht alle Stücke. Bilder im Kopf entstehen,
selbst in einem kurzen Drei-Minuten-Stück taucht man unweigerlich und verblüffend schnell ab. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuhören.
Denn Libudas Kompositionen sind filigran und verschlungen. Er nutzt alle Möglichkeiten des Kontrabasses zwischen Bogengestrichenen
lyrischen Passagen bis in höchste Lagen, quasi-perkussiven gezupften Akkorden, entwickelt wunderschöne Themen und Motive,
wechselt rhythmisch und harmonisch zwischen melodieseligem und exotischerem Terrain, oszilliert zwischen dichter Klangfülle und
transparenten Passagen und er lässt die Stille ebenso zu wie leuchtend kraftvolle Klanglandschaften. Mal spielt er die Hauptrolle,
dann wieder die Gitarre oder die Perkussion, immer aber ist da ein intensives Gespräch der drei musikalischen Partner
Jaspar Libuda: Kontrabass, Florian Segelke: Gitarre und Sven Tappert: Schlagzeug und Perkussion. So entwickeln Libudas Stücke einen Sog,
dem man sich nur schwer entziehen kann - hier ist ein Titel, der auch ohne Musik schon faszinierend klingt:
Brach ihr Lächeln in tausend Stücke heißt er. Ebenso in diesem Jahr erschienen ist auch Libudas neue CD mit seinem Duo-Partner am Akkordeon
Daniel Moheit. Diese CD heißt Alarm auf der Zeitwacht."
Olga Hochweis, Deutschlandradio Kultur
"Die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des Bandleaders werden homogen erweitert
durch das Zusammenspiel mit den einfühlsam agierenden Partnern, die die Klangmöglichkeiten
ihrer Instrumente effektvoll aber nie überzogen auskosten. Man kann die Augen schließen und die
Musik wirklich nur ganz pur auf sich wirken lassen - dann kann es passieren, dass Filme ablaufen.
Es dreht sich einerseits um den Bass, aber die beiden anderen Musiker können mit ihren Instrumenten derartig interessante Farben, auch Farbschattierungen, Rhythmen,
Perkussionsounds einfließen lassen, dass dies eine ganz homogene Geschichte ist. Und die ist nie
langweilig. Es kommt einem sofort irgendwie vertraut vor und wenn man genauer hinhört, merkt
man, dass da sehr viele Kleinigkeiten den Reiz der Kompositionen ausmachen. Das ist alles andere
als oberflächlich. Da steckt eine Menge an Energie und Kreativität dahinter. Das hat mich einfach
überzeugt und fasziniert, vor allem auch mit der hohen Spieltechnischen Qualität, die die drei an
den Tag legen."
Ulf Drechsel, kulturradio vom rbb
"Kontrabassist und Komponist Jaspar Libuda freute sich über das erfolgreiche Konzert.
Beeindruckt sind die Besucher von der Vielfalt der Klänge und den Feinheiten der Melodien.
Sphärische Klänge erinnern an Weltraumtöne. Man wird ins Reich der Töne entführt
und erst ein Tongewitter holt einen zurück in die Realität. Eine sehr poetische Musik. Bei geschlossenen Augen bekommt man ein Kribbeln im Rücken. Man staunt, was aus Jaspar Libudas Kontrabass,
der akustischen Gitarre gespielt von Florian Segelke sowie Schlagzeug und Perkussion gespielt von Sven Tappert herausgeholt werden kann."Ich nenne unsere Musik cinematic bass music. Filmmusik auf dem Bass.
Unsere Musik ist wie Klangkino, bei dem Filme in den Köpfen der Zuhörer ablaufen.
Filmmusik ist für mich eine Inspirationsquelle.
Damit verbinde ich eine Klangästhetik und eine bestimmte Arbeitsweise.
Unsere Musik lässt viel Platz für die Gefühle und Assoziationen der Zuhörer,
so dass jeder etwas anderes in unserer Musik hören und den Bildern und Filmen, die im Kopf ablaufen,
freien Lauf lassen kann", beschreibt Jaspar Libuda seine Musik. Mit stehenden Ovationen endete das Konzert.
Die CD jahrtausendgänger wird mit Interview am 26. Juli 2013 mit in einer Sendung von Ulf Drechsel
im Rahmen des ARD Radiofestivals bundesweit vorgestellt."
Matthias Nerenz, Lausitzer Rundeschau
"Spielfreude und Poesie."
Tagesspiegel Berlin
"Abwechslungsreichen Songstrukturen, ein stimmungsvolles Wechselspiel zwischen
Kontrabass - mal gestrichen, mal gezupft - und Gitarre, unterstützt von präzisem Drumming. Verträumter Post Jazz mit Kopfkino."
Märkische Oderzeitung
"Sie sind durch und durch aufeinander eingespielt."
Vassili Vega, radiomultikulti vom rbb
"Ganz viel Lust am Experimentieren: das Jaspar Libuda Trio ist
bekannt für seinen ungewöhnlichen Einsatz von Instrumenten."
NDR Info Kulturtip
"Die Gäste wollten die drei Berliner Musiker am liebsten
gar nicht von der Bühne lassen. Das Trio überraschte die Zuhörer mit Eigenkompositionen, bei
denen sich fremdländische, auch schräge Töne mit eingängigen Melodien abwechselten und die
ganz wunderbar zu einem der letzten lauen Sommerabende in diesem Jahr passten. Vor allem mit
den energiegeladenen Parts aus funkigen Gitarren-Grooves, treibendem Schlagzeug und fettem
Bass-Sound hatte bei der Besetzung wohl keiner gerechnet. Die drei hatten ihr Publikum in der
Hand. Und die Spielfreude des eingespielten Trios überträgt sich auch aufs Publikum. Den von
Flamenco-Rhythmen und afrikanischen Trommelwirbeln inspirierten Hüftbewegungen der Sitzenden
nach zu urteilen, können die Veranstalter beim nächsten Mal auf Stühle und Bänke auch getrost
verzichten."
Susanna Hoke, Märkische Oderzeitung
"Libuda beweist als Komponist und Bassist ein bemerkenswertes Gespür für Melodie, Songstruktur und Klang."
Ulf Drechsel, kulturradio
"Der Berliner Kontrabassist Jaspar Libuda und sein Trio jazzten!"
Landeszeitung für die Lüneburger Heide
"Ein Meister dieses Instruments ist Jaspar Libuda, der mehrere Projekte am laufen hat,
bei denen sein Kontrabass der Star des Abends ist. Er versteht es, die verschiedensten Stimmungen durch unterschiedliche
Spielweisen wie dem Zupfen oder Streichen der Saiten zu interpretieren. Die klangvollen Kompositionen bringen die
Zuhörer dazu, ein Kopfkino zu entwickeln. Ihm zur Seite stehen Gitarrist Florian Segelke und Schlagzeuger
Sven Tappert. So vielschichtig wie die Mitglieder des Jaspar Libuda Trios, so vielschichtig ist auch ihre Musik, welche man als
eine harmonische Mischung aus Jazz, Rock und Pop bezeichnen kann. Die Bezeichnung Jazz wäre viel zu allgemein gewählt."
Matthias Huehr, tumblr.com
"Die Berliner haben ihren eigenen, unverwechselbaren Sound entwickelt. Die Stücke scheinen
Filmmusiken entliehen zu sein, klingen mal orientalisch und fernöstlich. Alle drei Musiker reizen die
Möglichkeiten ihrer Instrumente voll aus."
Dietmar Pühler, UsedomKurier
"Das Berliner Trio begeisterte die Jazz Liebhaber. Der Berliner Kontrabassist Jaspar Libuda und seine zwei Mitstreiter
Florian Segelke an der Gitarre und Sven Tappert an Drums und Percussion begann mit sphärischen Klängen das
Programm. Mit teils zärtlichen Bewegungen entlockte Jaspar Libuda dem Kontrabass Töne seiner gesamten
Klangvielfalt. Dann legte das bundesweit gefragte Jazz-Trio an Tempo zu.
Im Mittelpunkt stand der Kontrabass, der mal zupfend, mal streichend gespielt wurde. Schlagzeuger und Gitarrist
harmonierten gut mit dem charakteristischen Instrument und bekamen bei zahlreichen Soli und Improvisationen die
Möglichkeit, ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Die Gefühle waren nicht nur durch die Musik hörbar,
sondern auch sichtbar, denn die Musiker bedienten ihre Instrumente mit aussagekräftiger Mimik und Gestik. Mit
abwechslungsreichen Stücken zeigte das Trio die vielfältigen Seiten der Jazzmusik auf. Die Zuschauer honorierten das
Spiel der Künstler mit viel Beifall."
Hannes Harthun, Volksstimme